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Im
September 2007 erhielt der 1. FC-TSG-Königstein von der gemeinnützigen
Carls-Stiftung die Möglichkeit, alle damals 16 Mannschaften des Vereins
mit einheitlichen Trikotsätzen auszustatten und somit speziell der
bekannt guten Jugendarbeit des Vereines neue Impulse zu geben.
Mittlerweile laufen die über 320 Kinder und Jugendlichen in der dritten
Saison bereits mit Brustreklame der Carls-Stiftung über die
Fußballfelder der Region und wurden öfters interessiert darauf
angesprochen, was es denn mit dem bunten Logo der Stiftung auf sich
habe. Nun sind jedoch nach über zweieinhalb Jahren erste
Verschleiß-erscheinungen an der Trikotage zu erkennen und da neuerdings
auch der Mädchenfußball beim 1. FC-TSG boomt, war es der Carls-Stiftung
ein Bedürfnis hier noch einmal "nachzulegen" und vor allem die kickenden
Girls mit einer Trikotspende zu unterstützen, damit auch diese im
einheitlichen Vereinsdress auf Torejagd gehen können. So standen
Stiftungsgründerin Ursula Carls und ihr Referent Jörg Christmann am
vergangenen Samstagmorgen plötzlich mit einem Scheck über 2.000,- € im
neuen Vereinsheim des FCK, um diesen an die Vereinsführung um den
Vorsitzenden Jörg Pöschl zu überreichen und sich gleichzeitig auch mal
ein Bild vom Neubauprojekt des Vereines zu machen. Da hatte sie sich
denn auch gleich den richtigen Tag ausgesucht, denn im Laufe des
Samstages waren wieder mehr als 15 Mitglieder und
Freunde
des Vereines uneigennützig am Werk, um dem Vereinsheim den letzten
Außenanstrich zu geben, die Toiletten zu fliesen oder den Vereinsraum
auszuspachteln. Seit mehreren Monaten nun trifft sich die große
Fußballerfamilie jeden Samstag, um Hand anzulegen und so sind allmählich
schon über 2.500 Stunden der physischen Eigenleistung zusammen gekommen,
die sich am Ende des Projektes auf über 3.500 Stunden summiert haben. So
hofft man denn auch, dass die letzten Bauarbeiten Anfang Dezember
erledigt sind und man dann endlich Einzug ins neue Domizil feiern kann.
Ursula Carls jedenfalls hat versprochen, dass sie im Frühjahr noch mal
vorbeikommen wolle um das Gebäude nach der endgültigen Fertigstellung zu
besichtigen. FC-TSG-Chef Jörg Pöschl dankte für die nochmalige Zuwendung
und fügte mit einem Schmunzeln an, dass sie dann selbstverständlich auch
mal ohne Scheck sehr gerne gesehen und jederzeit willkommen wäre. |